Zitate als Karriere-Push

"Dieser Satz hat mein Berufsleben ver?ndert!"

von Susanne Pahler
Was ist der eine Satz, der Ihnen bei Ihrer Karriere geholfen hat, wollten wir von Erfolgsfrauen wissen. Die Antworten zeigen: Gerade Talsohlen machen uns stark

"Du bist nur so gro? wie die Tra?ume, die du wagst zu leben!"

Katrin Bauerfeind, Autorin, Schauspielerin und Moderatorin
"Ein peinlicher Spruch von einer Postkarte, die ich zu meinem 15. oder 16. Geburtstag geschenkt bekommen habe. Keine Ahnung, warum ausgerechnet diese Karte nicht in meinem Altpapier gelandet ist. Vielleicht als Gegengewicht zu diesem Professor im Studium, der immerzu sagte: 'Die Wahrscheinlichkeit, dass Sie spa?ter Taxi fahren, ist ho?her als die, dass Sie fu?r den Spiegel schreiben.' Mit Anfang 20 durfte ich die Ero?ffnung der Berlinale moderieren, obwohl ich noch nie auf einer gro?en Bu?hne gestanden hatte. Ich war unfassbar nervo?s. Die Karte hat mich daran erinnert, dass man erst aufgeben darf, wenn man alles gegeben hat und trotzdem gescheitert ist. Bisher ist alles gut gegangen. Die Karte sagt mir, dass es sich immer lohnt, mutig zu sein."

"Sometimes you win. Sometimes you learn." 

Britta Poetzsch, Gescha?ftsfu?hrerin Kreation der Werbeagentur Serviceplan Sales und u. a. Vorstandsmitglied im Art Directors Club
"Eigentlich habe ich keinen Leitsatz. Nichts, was ich mir auf die Unterarme ta?towieren wu?rde. Aber in dieser Aussage steckt fu?r mich eine tiefe Wahrheit. Im Job geht nicht immer alles glatt. Du bekommst einen neuen Chef, der auf deiner Position seinen Buddy sehen will. Ein wichtiger Etat geht verloren, und plo?tzlich sind Arbeitspla?tze betroffen. Alles erlebt, alles normal. Deshalb ist man noch lange keine Verliererin. Eigentlich sagt dieser Satz auch: weitermachen! Halt dich nicht damit auf, in Selbstvorwu?rfen zu versinken, bade nicht in Selbstmitleid, sondern lerne. Vielleicht sollte ich mir den Satz doch ta?towieren lassen: in Gro?buchstaben!" 

...den Eltern nicht zu erz?hlen, dass man seinen Job gekündigt hat?

"Geschieht nicht das, was ich will, wird geschehen, was besser ist."    

Caroline Link, ist Regisseurin ("Exit Marrakech") und hat 2003 fu?r "Nirgendwo in Afrika" den Oscar gewonnen
"Dieser Satz meiner Mutter hat mich fru?her etwas genervt, weil ich absolut nicht einsehen konnte, was am eigenen Willen schlecht sein sollte. Spa?ter verstand ich: Umwege ko?nnen eine wertvolle Alternative zum geradlinigen Erfolg sein. Als etwa gleich mein erster Film 'Jenseits der Stille' 1997 fu?r einen Oscar nominiert wurde, sagte mein Vater: 'Ich wu?nsche dir, dass du ihn jetzt noch nicht bekommst!' Er wusste: So eine Auszeichnung ka?me in meiner jungen Karriere einfach viel zu fru?h. Manchmal u?berblickt man – wie ich damals – die eigene Situation nicht richtig. Doch wenn der Plan scheinbar danebengeht, kann sich daraus eine wunderbare Chance ergeben. Also: Nie zu fru?h die Flinte ins Korn werfen!" 

"Einfach machen!" 

Claudia Helming, Gru?nderin und Gescha?ftsfu?hrerin des DIY-Shoppingportals Dawanda (zusammen mit Michael Pu?tz)
"Ich hatte mich vor Jahren mal fu?r einen Job beworben, bekam aber eine Absage. Ich war sehr entta?uscht, denn ich wollte unbedingt in diese neue Internet-Branche. Also rief ich den Gescha?ftsfu?hrer direkt noch mal an und redete einfach nur auf ihn ein. Ich bekam die Stelle. Wenn mich heute mal der Mut verla?sst, u?berlege ich: Was passiert schlimmstenfalls? Ganz bewusst malte ich mir auch vor der Dawanda-Gru?ndung Horror-Szenarien aus und stellte fest: Selbst damit ko?nnte ich leben. Man hat selten wirklich alles parat, was man braucht. Deshalb: einfach machen!" 

"You know the greatest thing is passion, without it what have you got?"

Livia Xime?nez Carrillo, gru?ndete mit Christine Pluess das Berliner Fashion-Label Mongrels in Common
"Dieses Zitat der ehemaligen ,Vogue‘-Chefin Diana Vreeland spricht mir aus der Seele: Nur wenn ich fu?r etwas wirklich brenne, wenn ich etwa ein Thema fu?r eine Kollektion habe, hinter dem ich zu 100 Prozent stehe – nur dann bin ich auch wirklich gut. Ich ho?re deshalb fast nur auf meinen Bauch, weniger auf meinen Kopf. Das war schon bei der Labelgru?ndung so. Christine und ich wollten einfach unsere Entwu?rfe auf der Stra?e sehen und haben alles darangesetzt. Wenn ich jetzt an einer Frau vorbeiradle, die etwas von uns tra?gt, geht mir das Herz auf! Klar ist ein so enthusiastischer Weg auch mit extremen Tiefen verbunden. Fu?r mich hei?t dieses Auf und Ab einfach: Leben."  

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