Studie zum Weltfrauentag

Frauen sehen Gleichberechtigung der Geschlechter weniger verwirklicht als M?nner –?laut Studie

von Glamour.de
Am 8. M?rz 2020 ist Weltfrauentag – ein Datum, an dem es um Gleichberechtigung und Gleichstellung geht. Doch laut einer aktuellen Studie finden Frauen, dass sie nach wie vor mehr Nachteile haben

Der internationale Frauentag soll den Fokus auf die Rechte der Frauen legen. Auf unz?hligen Veranstaltungen wird dann über Gleichberechtigung und Gleichstellung diskutiert. Eine Studie zum Weltfrauentag, bei der insgesamt 2.008 Personen zwischen 18 und 69 Jahren befragt wurden, zeigt nun, wie unterschiedlich das Empfinden von Frauen und M?nnern zu den Themen ist. Durchgeführt hat die Untersuchung das Markt- und Meinungsforschungsinstitut YouGov in Kooperation mit dem SINUS-Institut für Markt- und Sozialforschung.

Studie zum Weltfrauentag: Noch immer ein Ungleichgewicht bei Gleichstellung

Laut der Umfrage sehen die Deutschen die Gleichstellung zwischen Mann und Frau durchschnittlich zu 61 Prozent verwirklicht (M?nner: 66 Prozent vs. Frauen: 56 Prozent). Schaut man sich die Zahlen etwas genauer an, sieht man, dass aber auch etwas mehr als die H?lfte der Befragten (54 Prozent) sagt, dass im Gro?en und Ganzen eher M?nner Vorteile in der Gesellschaft genie?en: Sieben von zehn Frauen meinen, dass M?nner mehr Vorteile haben. Aber nur vier von zehn M?nnern sind dieser Meinung. Nur geringe 10 Prozent der Studienteilnehmer sind der Meinung, dass Frauen mehr Vorteile genie?en würden.

Ein Wandel sei aber erkennbar: So ist die Mehrheit (59 Prozent) der über 2.000 Befragten der Meinung, dass sich die Gleichstellung der Frau in Deutschland in den letzten zehn Jahren eher verbessert habe. Dem stimmen 66 Prozent der M?nner und 51 Prozent der Frauen zu.

Laut der Studie zum Weltfrauentag: Keine Gleichstellung im Beruf

Zwar findet jeweils die H?lfte der Befragten, dass Frauen im Privaten, in der Politik sowie in den Medien nahezu gleichgestellt seien. In Bezug auf berufliche Gleichstellung sieht es da aber anders aus: Zwei Drittel der Befragten (64 Prozent) geben laut Umfrage an, dass Frauen und M?nner im beruflichen Umfeld nicht gleichgestellt seien. Frauen lehnen die Aussage, dass die Geschlechter im Beruf gleichgestellt sind, deutlich st?rker ab als M?nner (Frauen: 76 Prozent vs. M?nner: 53 Prozent). "Generell zeigen die Daten, dass M?nner die Gleichstellung im privaten, politischen, medialen sowie beruflichen Umfeld stets positiver bewerten als Frauen", hei?t es in der Studie von YouGov.

Manfred Tautscher, Gesch?ftsführer des SINUS-Instituts, stellt fest, dass die Gleichstellung von Mann und Frau von verschiedenen sozialen Gruppen sehr unterschiedlich wahrgenommen wird. "Die soziokulturell modernen Milieus sehen hier deutlich mehr Handlungsbedarf als die traditionsorientierten Milieus." 

Die gr??te Kritik an fehlender Gleichstellung würde das Milieu der Sozial?kologischen ?u?ern. Diese Gruppe bestehe aus starken Verfechtern sozialer Gerechtigkeit und Diversit?t. "Den kleinsten Handlungsbedarf erkennt hingegen die Gruppe der Konservativ-Etablierten. Das ist das klassische Establishment unserer Gesellschaft, dort h?lt man an einer traditionellen Rollenverteilung fest", erkl?rt Tautscher weiter.

Studie zum Weltfrauentag: 8. M?rz nur Feiertag in Berlin

Nur Berlin hat als einziges Bundesland den Frauentag am 8. M?rz zum Feiertag erkl?rt. 43 Prozent der in der Studie untersuchten Personen sind der Meinung, dass dieser Tag in ganz Deutschland ein gesetzlicher Feiertag werden sollte, 48 Prozent vertreten diese Meinung hingegen nicht.

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