Minimalistisch wohnen und einrichten: Tipps

Minimalistisch wohnen: 8 Tipps für mehr Minimalismus zu Hause

von Larissa Weiss
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Minimalismus ist ein Riesentrend, der auch in den n?chsten Jahren nicht mehr wegzudenken sein wird. Was es damit auf sich hat und wie auch du minimalistisch wohnen kannst

"Weniger ist mehr": Diesen Satz haben wir wohl alle schon tausendmal geh?rt – egal ob in Bezug auf Mode, Kunst, Architektur oder allgemein als Lebensmotto. Der Spruch, der Hand in Hand mit dem Minimalismus geht, soll dazu animieren, auf unn?tige Dinge zu verzichten und sich stattdessen auf das Wesentliche zu konzentrieren. So kann man sich im Idealfall von Ballast befreien, klarer denken und ein stressfreies, glücklicheres Leben führen. Wie so oft gibt es hier zwar keinen genauen Leitfaden oder eine Zauberformel, trotzdem gibt es einige Tipps und Tricks, mit denen man es schafft, sein Leben minimalistischer zu gestalten.

First things first: Was ist Minimalismus? 

Auch wenn der Minimalismus-Trend dank Marie Kondos "Magic Cleaning"-Methode und skandinavischer Konzepte wie Hygge oder Lagom in den letzten Jahren besonders im Wohnbereich gefeiert wird, ist er nicht neu. Ganz im Gegenteil: Seinen Ursprung hat er in der Kunstszene Mitte des 20. Jahrhunderts. 1965 tauchte der Begriff erstmals im Essay "Minimal Art" von Richard Wollheim, einem englischen Philosophen, auf. Vor allem aber waren es US-amerikanische Künstler wie Donald Judd, Robert Morris oder Carl Andre, die mit ihren geometrischen und minimalistischen Skulpturen den Begriff pr?gten. Sie setzten auf Kunstwerke in Form von Kegeln oder Zylindern und verzichteten dabei komplett auf verschn?rkelte Details. Klare Formen und schlichtes Design waren dabei ma?gebend – und sind es immer noch.

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Minimalistisch wohnen: Was bedeutet das überhaupt?

In den 70er-Jahren schwappte der Minimalismus-Trend in den Einrichtungsbereich über – den Anfang machte Donald Judd, der au?er Kunstwerke nun auch M?bel entwarf. Genauso wie in der Kunst gilt in der Einrichtung auch, sich auf cleane Designs zu konzentrieren und alles, was ein mehr oder weniger unn?tiges Add-on ist, wegzulassen. Minimalistisch wohnen hat viel mit Verzicht zu tun – dies sollte aber nicht negativ als eine Art Pflicht gesehen, sondern vielmehr als eine positive Befreiung von Ballast interpretiert werden. Minimalistisch zu wohnen ist ein Lifestyle, eine Einstellung, ein Lebensmotto.

Minimalismus im eigenen Zuhause: 8 Tipps und Ideen, wie du minimalistisch wohnen kannst

Wer von diesem Gefühl der Freiheit und Leichtigkeit profitieren will, kann seine Wohnung – egal ob Schlafzimmer, Küche, Wohnzimmer oder Bad – mit ein paar einfachen Tipps in eine minimalistische Wohlfühloase verwandeln. Die besten minimalistischen Ideen im überblick gibt es hier!

1. Minimalistisch wohnen: Weniger und bewusster konsumieren

Heute eine neue Duftkerze, morgen das hübsche Marmortablett und übermorgen den flauschigen Kissenbezug, der einfach nicht fehlen darf – oder darf er es etwa doch? Wer minimalistisch wohnen will, überlegt am besten zweimal, ob er einen bestimmten Gegenstand wirklich braucht oder nur aus Gewohnheit mal wieder shoppen geht. Bewusster Konsum ist im Minimalismus das A und O – kein Wunder, gehen doch ein minimalistischer und nachhaltiger Lebensstil Hand in Hand. Tipp: Besser in ein qualitativ hochwertiges M?belstück oder Accessoire investieren, das auch noch in zehn Jahren wie neu aussieht und zeitgen?ssisch ist, als in billige Trend-Pieces, die schnell kaputtgehen und noch schneller aus der Mode kommen.

2. Minimalistischer Wohnraum: Ausmisten und entrümpeln 

Wer psychischen und physischen Ballast loswerden will, kommt an Ausmisten nicht vorbei. Schlie?lich befreit nichts mehr die Seele – und schafft mehr Stauraum –, als zu entrümpeln und auszumisten. Ciao, Chaos – hallo, Ordnung!

3. Noch mehr Ordnung in der Wohnung: Regelm??ig aufr?umen im Wohnzimmer & Co.

Wobei wir auch schon beim n?chsten Tipp w?ren: Nach dem Ausmisten ist vor dem Aufr?umen! Und das nicht nur einmal im Jahr, wenn der n?chste Frühjahrsputz mal wieder ansteht, sondern regelm??ig. Gew?hne dich daran, jeden Tag alle Gegenst?nde, die nicht an ihrem vorgesehenen Platz sind und irgendwo herumliegen, aufzur?umen. 

4. Die besten minimalistischen Ideen fürs Wohnzimmer & Co.: Auf die wichtigen Dinge konzentrieren 

Brauchst du wirklich drei Beistelltische im Wohnzimmer, gefühlt 257 Kleiderbügel im Schlafzimmer oder mehr als fünf T?pfe in der Küche? Vermutlich nicht. überlege, welche Deko, M?bel und Home-Accessoires du unbedingt ben?tigst – zum Beispiel ein Sofa, Bett, Esstisch oder Kleiderschrank – und auf welche du getrost verzichten k?nnen.   

5. Kleine Wohnung minimalistisch einrichten: Design mit klaren Linien und Formen für dein Zuhause

Apropos M?bel: Minimalistische Stücke zeichnen sich durch ihre geraden Linien ohne Verschn?rkelungen aus. Ein romantisch-m?dchenhafter Schminktisch oder ein Ohrensessel im Rokoko-Stil passen nicht wirklich zu einer minimalistischen Wohnung. W?hle stattdessen lieber schlichte und filigrane Designs.

6. Minimalistische Einrichtung: Freie R?ume sind erlaubt 

Ein vollgestellter Raum kann schnell erdrückend wirken und dich unn?tig stressen – ohne, dass du dies überhaupt bewusst wahrnimmst. Lass also ruhig leere Fl?chen im Schlafzimmer & Co. frei – sei es auf dem Boden oder an der Wand. Pluspunkt: Dadurch erscheint jedes noch so kleine Zimmer optisch gr??er! 

7. Kleine Wohnung einrichten: Auf helle Farben setzen 

Ein weiterer Trick, wie dein Zuhause gr??er wirken kann, ist es, auf helle und sanfte Farben zu setzen. Wem Wei? oder Grau in Sachen Wandfarbe zu langweilig ist, der kann sich auch für ein helles Grün oder beruhigendes Blau entscheiden.

8. Last, but not least: Sich bei der Einrichtung nichts verbieten 

Dieser Tipp mag im ersten Moment etwas widersprüchlich klingen, geht es im Minimalismus doch im Gro?en und Ganzen um "less is more". Auch wenn du auf überflüssige Deko verzichten solltest, bedeutet es allerdings nicht, dass du dir Dinge, die dich glücklich machen, komplett verbieten solltest. Sprich: Wenn dich eine bestimmte Zimmerpflanze, ein Bild oder ja, auch eine Duftkerze, glücklich macht – go for it! Wichtig ist eben nur, dass du nicht den ganzen Raum mit überflüssigen Artikeln vollstellst und diese am Ende nur noch zu Ballast werden.

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