Calligraphy Cut

Der perfekte Haarschnitt – es gibt ihn wirklich!

von Anna Bader
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Sp?testens seit der "Calligraphy Cut" in der TV-Sendung "Die H?hle der L?wen" vorgestellt und gef?rdert wurde, gilt er als die innovativste Haarschneide-Technik, die es jemals gab. Das Versprechen: Mehr Volumen, mehr Glanz, weniger Spliss! Grund genug, den "Calligraphy Cut" einmal auszuprobieren. GLAMOUR-Redakteurin Anna Bader hat den Trend-Haarschnitt für mehr Volumen für Sie getestet

Wenn Friseur Stefan M. Pauli seinen Calligraphen ansetzt, dann sieht das aus wie eine Kür. Oder eher wie ein Zauberkunststück, bei dem das lange, metallische Schneidewerkzeug sein Zauberstab ist. Immer wieder nimmt der Münchner Friseurmeister Str?hnen auf und f?hrt mit dem Ende des Stabes in kurzen oder langen rhythmischen Bewegungen an den Haaren entlang, bis weitere Haarspitzen zu Boden fallen.

"Früher dachte ich immer, ich und meine Schere, wir sind das Dreamteam zum Haare schneiden, uns kann keiner trennen", sagt sich Stefan M. Pauli. "Heute bin ich restlos vom Calligraph überzeugt, einfach weil er schonender fürs Haar ist." Rund 70 Prozent seiner Kunden bedient der Friseur-Profi schon mit dem Schneide-Werkzeug – und es werden immer mehr. 

Was ist der Calligraphy Cut?   

Der Calligraphy Cut inklusive Werkzeug wurde vom Deutschen Starstylist Frank Brormann erfunden, um Haarschnitte noch pr?ziser und besser zu machen. Berühmt wurde sein Werkzeug durch die Vorstellung in der Sendung "Die H?hle der L?wen", bei der sich gleich mehrere Investoren um sein neues Haarschneide-Konzept stritten.

So funktioniert die Haarschneidetechnik mit dem Calligraph   

"Im Grunde ist der Calligraph ein langer Stab mit Aufsatz, in den stets frische Klingen in einer Schr?ge eingelegt werden", erkl?rt Profi Pauli. "Dadurch schneidet man das Haar nicht wie mit der Schere gerade ab, sondern in einem eingebauten Winkel von genau 21 Grad. Durch den schr?gen Anschnitt vergr??ert sich die Oberfl?che der Haarspitze, ?hnlich wie bei einer schr?g angeschnittenen Blume, was einige Vorteile bietet.

Das sind die Vorteile des Calligraphy Cut:   

  1. Die Enden der Haare sehen durch die vergr??erte Fl?che deutlich dicker aus, die Spitzen fühlen sich kr?ftiger an. Das zaubert sofort mehr Struktur und Volumen in plattes Haar oder feines Haar.   
  2. Die Spannkraft der Haare wird gr??er, weil das Haar durch die vergr??erte Spitze flexibler wird und weniger stumpf auf Schultern & Co. aufliegt. So wirkt das Haar insgesamt lebendiger und schwungvoller.
  3. Es entsteht weniger Spliss als durch eine Schere oder ein herk?mmliches Messer. Stefan M. Pauli erkl?rt es genauer: "Selbst die beste japanische Schere ist nach ein paar Mal schneiden nicht mehr so scharf. Das bedeutet, dass sie beim letzten Zusammendrücken das Haar quetscht, wodurch die Enden ausgefranst werden." ?hnliches passiert mit Messern, die nicht in einem optimalen Winkel angelegt werden k?nnen. "Den Unterschied zwischen Calligraph und anderen Werkzeugen sieht man in der Vergr??erung unter dem Mikroskop perfekt", fügt der Profi hinzu. "Calligraph glatt, Schere und Messer leicht ausgefranst."

Der Calligraphy Cut im Test: Erfahrung

So viele Vorteile auf einmal? Das will Beauty-Redakteurin Anna Bader von GLAMOUR natürlich genauer wissen. Sie testet den Calligrapy Cut im Salon Pauli

Vorher-Bild: So sieht Anna vor dem Haare schneiden aus: Ihre Haarenden wirken ausgefranst, die Haare stumpf und platt.

Stefan M. Pauli erkl?rt ihr genau, wie der Calligraph funktioniert und empfiehlt einen zu ihr passenden Schnitt mit lebendigen Stufen. 

Nach dem Haare waschen gibt Stylist Pauli Pflege ins Haar. Das ist notwendig, damit die Klinge des Calligraphen perfekt in den nassen Haaren gleitet.

Jetzt wird das Messer angesetzt. Dafür teilt Pauli eine etwa drei Zentimeter breite Str?hne ab und f?hrt dann an den Haarenden entlang. Zun?chst sind die L?ngen dran…

… dann geht es im Finetuning an die Stufen in der Frontpartie. Einziger kleiner Nachteil: Da es sich um ganz pr?zise Arbeit handelt, dauert der Schnitt etwas l?nger, als mit der Schere.

Nachher-Bild: Nach dem Haareschneiden sehen Annas Haare tats?chlich wie neu aus. Sie gl?nzen, springen, fühlen sich ganz leicht an und: von Spliss keine Spur mehr! übrigens auch am n?chsten Tag h?lt das Ergebnis…

Calligraphy Cut: Frisuren

"Theoretisch kann man sich alle Frisuren mit dem Calligraphen schneiden lassen“, wei? Saloninhaber Pauli. ?Bei Kurzhaarfrisuren oder M?nnerschnitten greife ich aber noch teilweise auf die Schere zurück, da l?sst sich das ganz kurze Haar pr?ziser mit formen." (sehen Sie hier die Kurzhaarfrisuren 2018) Perfekt ist der Messer-Schnitt für stufige Frisuren, Bobs, Longbobs und lange Haare.

Wo kann man sich den Calligraphy Cut schneiden lassen?   

Unter dem Calligraphy Cut-Salonfinder finden Sie neben Frank Brormann und Stefan M. Pauli weitere Calligraphy-Cut-Friseure in Ihrer N?he. Alle Friseure, die den Schnitt mit dem Calligrapy-Cut-Messer anbieten, müssen ein Calligraphy-Cut-Seminar durchlaufen, damit sie das Werkzeug perfekt anwenden k?nnen. 

Calligrapy Cut: Kosten

Der Calligraphy-Cut-Preis liegt etwas über einem Schnitt mit der Schere. Meist veranschlagen Friseure etwa 15 Euro mehr, als für den normalen Haarschnitt. Ein Schnitt bei Stefan M. Pauli pers?nlich in seinem gleichnamigen Salon Pauli in München kostet 111 Euro.

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