Schmuck kombinieren

Bold statt bieder: Diese Regeln gelten fürs Schmuck-Styling

von Alexandra Sch?b
Wie mixe und matche ich richtig, was ist zu viel und was geht gar nicht: Wir haben mit Schmuckdesignerin Maria Black über die (im wahrsten Sinne des Wortes) goldenen Regeln beim Schmuck-Styling gesprochen

Mit ihren Ringen, Ohrringen, Ketten, Armb?ndern und Ohr-Piercings schafft Maria Black eine Symbiose aus rebellisch, elegant und minimalistisch – und das kommt an: Zu den Fans der d?nischen Schmuckdesignerin geh?ren auch Stars wie Emma Watson, Jessica Alba oder Lady Gaga. Grund genug, der gelernten Goldschmiedin, deren erster deutscher Shop im September 2019 im Münchener Kaufhaus Oberpollinger er?ffnet, ein paar Tipps für den Schmuck-Alltag zu entlocken:

Gegens?tze ziehen sich an

"Beim Thema Schmuck geht es vor allem darum, spannende Kontraste zu schaffen. Sprich: Je femininer mein Schmuck, desto sportlicher, maskuliner oder tougher sollte der Rest meines Outfits ausfallen. Ansonsten wirkt der Look schnell bieder oder etwas altmodisch. Umgekehrt gilt genau das gleiche: Wenn ich sehr m?dchenhaft angezogen bin, sollte ich nicht noch extrem niedlichen Schmuck tragen. Das wirkt dann einfach zu girly."

Gro?e Ohrringe nicht mit Statement-Ketten kombinieren

"Riesige Ohrringe funktionieren nicht zusammen mit auff?lligen Statement-Ketten – da muss man sich einfach entscheiden: Will ich lieber das eine oder das andere? Was dagegen immer geht, sind mehrere filigrane gelayerte Ketten in Kombination zu kleinen Ohrringen oder Curated Ears."

男女做爰高清免费视频-骚虎视频-4虎视频

Bei vielen Armb?ndern auf Ringe verzichten

"Was für Ohrringe und Ketten gilt, betrifft auch das Styling von Armreifen und Ringen: Wer gerne viele oder gro?e Armb?nder tr?gt, sollte bei den Ringen sparen und umgekehrt. Der Look wird sonst einfach zu überladen."

In Qualit?t investieren

"Ich merke, dass die Zeiten, in denen Menschen sich lieber viel billigen Modeschmuck anstatt eines hochwertigen Teils gekauft haben, langsam vorbei sind. Der Trend geht hin zu hochwertigem Echtschmuck aus Gold, der seinen Wert mit der Zeit nicht verliert, wenn man ihn gut pflegt. Man sollte also lieber in weniger und dafür zeitlose Teile investieren – was auch viel nachhaltiger ist."

Materialien mixen – aber mit Bedacht

"Dass man Gold und Silber nicht zusammen tragen sollte, ist eine Schmuckregel, die schon lange nicht mehr gilt. Verschiedene Materialien miteinander zu mixen, funktioniert wunderbar, wenn die Qualit?t des Schmucks stimmt. Bei Gold sollte der Farbton nicht zu Orange sein – am besten funktionieren hier 14 bis 18 Karat. Und die Oberfl?chen sollten entweder alle matt oder alle gl?nzend sein, wenn man Gold- und Silberschmuck mischt."

Ringe asymmetrisch tragen

"Ringe wirken an besten, wenn man sie asymmetrisch an den Fingern tr?gt. Rechts zwei, links drei, rechts drei, links keinen und so weiter. Und: Wer zum Beispiel am linken Ringfinger einen Ring tr?gt, sollte einen zweiten nicht auch am rechten Ringfinger tragen, sondern lieber am Zeige-, Mittel- oder am kleinen Finger."

Bei Perlen vorsichtig sein

"Wer vermeiden will, dass sein Look zu altmodisch wirkt, sollte beim Styling von Perlen auf Sets verzichten – also nicht die Perlenohrstecker zum passenden Armband oder Kette tragen. Für einen jungen, coolen Look empfehle ich zum Beispiel Mismatched Ohrringe oder moderne Ringe mit Barockperlen."

Probieren statt nachmachen

"An manchen Menschen wirkt filigraner Schmuck toll, andere sind Typen, denen grobe Gliederketten gut stehen. Ich empfehle, einfach selbstkritisch zu sein, Schmuck anzuprobieren und auf sein inneres Gefühl zu h?ren: Ist das wirklich das richtige Teil für mich oder nicht – egal, ob es an meiner besten Freundin toll aussieht."

Mehr von GLAMOUR
Weitere Artikel