AGB

Allgemeine Gesch?ftsbedingungen der Condé Nast Germany GmbH für Online-Werbung

§ 1 Geltungsbereich

(1) Für Online-Werbeleistungen der Condé Nast Germany GmbH, Oskar-von-Miller-Ring 20, 80333 München sowie für die Vermarktung von Werbung auf Websites, sowie anderen digitalen Produkten und mobilen Angeboten gelten ausschlie?lich die nachfolgenden Allgemeinen Gesch?ftsbedingungen (?AGB“). Soweit nicht anders schriftlich vereinbart, gelten Allgemeine Gesch?ftsbedingungen des Auftraggebers nicht.

(2) Diese AGB gelten auch für alle künftigen Werbeauftr?ge des Auftraggebers, auch wenn auf die AGB nicht nochmals ausdrücklich Bezug genommen wurde.

§ 2 Werbeauftrag, Werbemittel, Schriftform

(1) "Werbeauftrag" im Sinne der nachfolgenden AGB ist der Vertrag über die Schaltung eines oder mehrerer Werbemittel im Rahmen von Standardwerbeformaten, Sonderwerbeformaten und/oder im Rahmen sonstiger Werbekooperationen in Informations- und Kommunikationsdiensten, insbesondere dem Internet und mobilen Angeboten. Internet und mobile Angebote sind gleich zu behandeln, soweit keine entgegenstehenden Regelungen getroffen wurden.

(2) ?Werbemittel“ im Sinne dieser AGB ist eine gestaltete Werbebotschaft, die insbesondere aus einem oder mehreren der folgenden Elemente bestehen kann:

a) aus Texten, Bildern, Tonfolgen und / oder Bewegtbildern,

b) aus weiteren Elementen im Rahmen von Sonderwerbeformaten (z.B. Advertorial, Microchannel) und sonstigen Werbekooperationen (z.B. Themenspecial),

c) aus einer sensitiven Fl?che, die bei Anklicken die Verbindung mittels einer vom Auftraggeber genannten Online-Adresse zu weiteren Daten herstellt, die im Bereich des Auftraggebers liegen (z.B. Link).

(3) Soweit nach diesen AGB Schriftform gefordert wird, kann dieses Erfordernis durch Brief, Telefax oder E-Mail erfüllt werden.

§ 3 Angebote, Vertragsschluss, Auftraggeber

(1) Soweit nicht anders angegeben oder vereinbart, stehen Angebote der Condé Nast Germany GmbH unter dem Vorbehalt der Verfügbarkeit des angebotenen Werbeplatzes und sind unverbindlich.

(2) Vorbehaltlich einer anders lautenden Vereinbarung kommt der Werbeauftrag durch schriftliche Best?tigung des Antrags des Auftraggebers durch die Condé Nast Germany GmbH oder durch Schaltung des Werbemittels durch die Condé Nast Germany GmbH zustande.

(3) Soweit Werbeagenturen Antr?ge für Werbeauftr?ge abgeben, kommt der Vertrag vorbehaltlich einer anders lautenden schriftlichen Vereinbarung mit der Werbeagentur und nicht mit deren Kunden zustande. Soll ein Kunde der Werbeagentur Auftraggeber werden, muss die Werbeagentur ausdrücklich auf das Vertretungsverh?ltnis hinweisen und den Auftraggeber namentlich benennen. Die Condé Nast Germany GmbH ist berechtigt, von der Werbeagentur einen Vollmachtsnachweis zu verlangen.

(4) Werbung für Waren oder Leistungen von mehr als einem Werbungtreibenden oder sonstigen Inserenten innerhalb eines Werbeauftrags bedarf einer zus?tzlichen schriftlichen Vereinbarung.

§ 4 Ablehnung von Werbeauftr?gen, Kennzeichnung von Werbemitteln

(1) Die Condé Nast Germany GmbH beh?lt sich vor, Werbeauftr?ge – auch rechtsverbindlich best?tigte Auftr?ge oder einzelne Abrufe im Rahmen eines Werbeauftrags – wegen des Inhalts, der Herkunft oder der technischen Form des Werbemittels nach einheitlichen, sachlich gerechtfertigten Grunds?tzen der Condé Nast Germany GmbH abzulehnen bzw. zu sperren, wenn das Werbemittel nach dem pflichtgem??en Ermessen der Condé Nast Germany GmbH gegen Gesetze, beh?rdliche Bestimmungen, Rechte Dritter oder die guten Sitten verst??t oder die Schaltung für die Condé Nast Germany GmbH unzumutbar ist.

(2) Die Condé Nast Germany GmbH kann ein bereits geschaltetes Werbemittel zurückziehen bzw. sperren, wenn nachtr?glich Umst?nde eintreten oder der Condé Nast Germany GmbH bekannt werden, aufgrund derer die Voraussetzungen der Regelung in § 4 (1) erfüllt werden.

(3) Die Condé Nast Germany GmbH wird dem Auftraggeber eine Ablehnung oder Zurücknahme bzw. Sperrung unverzüglich mitteilen.

(4) Werbemittel, die nicht schon aufgrund ihrer Gestaltung eindeutig als Werbung erkennbar sind, k?nnen von der Condé Nast Germany GmbH als solche kenntlich gemacht werden, z.B. durch den Hinweis ?Anzeige“. 

§ 5 Durchführung des Werbeauftrags, Platzierung von Werbemitteln, Umbuchung, Abruf, ?nderungen der Websites

(1) Gebuchte Werbemittel werden innerhalb des vereinbarten Schaltungszeitraums auf der vereinbarten Website geschaltet. Ein Anspruch auf eine Platzierung in einer bestimmten Position besteht nicht, soweit nicht anders schriftlich vereinbart. Die Condé Nast Germany GmbH wird sich nach Kr?ften darum bemühen, die Schaltung des Werbemittels in der vom Auftraggeber gewünschten Platzierung zu erm?glichen.

(2) Der Auftraggeber ist berechtigt, vereinbarte Werbeschaltungen umzubuchen (?nderung der gebuchten Website, Platzierungswunsch und Schaltungszeitraum), wenn der Umbuchungswunsch sp?testens zwei Wochen vor dem vereinbarten Schaltungstermin schriftlich mitgeteilt wird, das vereinbarte Buchungsvolumen (Entgeltsumme nach Ma?gabe der jeweiligen Preisliste) aufrecht erhalten bleibt, sich die Schaltung des umgebuchten Volumens gegenüber dem ursprünglich gebuchten Volumen nicht verz?gert und die Condé Nast Germany GmbH hinsichtlich der gewünschten neuen Werbemittelbuchung über hinreichend freie Kapazit?ten verfügt.

(3) Ist dem Auftraggeber im Rahmen eines Werbeauftrags das Recht zum Abruf einzelner Werbemittel einger?umt, so ist der Werbeauftrag vorbehaltlich einer anders lautenden Vereinbarung innerhalb eines Jahres seit Vertragsschluss abzuwickeln. Wird das Recht zum Abruf innerhalb dieser Zeit nicht ausgeübt, verf?llt der Anspruch nach Ablauf des Jahres ersatzlos. Die Pflicht zur Zahlung der entsprechenden Vergütung bleibt hiervon unberührt.

(4) Sofern die Condé Nast Germany GmbH im jeweiligen Werbeauftrag eine bestimmte Anzahl an auszuliefernden AdImpressions zugesichert hat, verpflichtet sich die Condé Nast Germany GmbH zur Bereitstellung der entsprechenden AdImpressions auf den vereinbarten Werbepl?tzen/Formaten. Sollte das Volumen in dem vereinbarten Zeitraum nicht vollst?ndig ausgeliefert werden k?nnen, so verl?ngert sich der Zeitraum, bis die Auslieferung vollst?ndig erfolgt ist, soweit nicht anders schriftlich vereinbart. Ma?geblich für die Anzahl der AdImpressions ist ausschlie?lich die Auswertung des durch die Condé Nast Germany GmbH eingesetzten AdServers, vgl. zum Reporting auch § 9 dieses Vertrages.

(5) Ist eine Rabattstaffel vereinbart und wird weniger Volumen ausgeliefert als bei Buchung vereinbart, so berechnet sich der Rabatt auf Grundlage des tats?chlichen, nicht des gebuchten Volumens. Dies gilt nicht, wenn die Unterlieferung von der Condé Nast Germany GmbH zu vertreten ist.

(6) Die Condé Nast Germany GmbH ist im Interesse einer stets zeitgem??en Gestaltung berechtigt, den Auftritt ihrer Websites, einschlie?lich der Shopeinbindungen und/oder deren Layout, nach eigenem Ermessen anzupassen oder auf eine internationale Plattform umzuziehen, es sei denn, eine gleichwertige Pr?sentation des Werbemittels ist aufgrund der ?nderung nicht gew?hrleistet.

§ 6 Datenanlieferung durch den Auftraggeber, Datenaufbewahrung, ?nderungen des Werbemittels durch den Auftraggeber

(1) Der Auftraggeber ist verpflichtet, ordnungsgem??e und einwandfreie, insbesondere dem Format oder technischen Vorgaben der Condé Nast Germany GmbH entsprechende Werbemittel bzw. die je nach Werbeauftrag zur Gestaltung des Werbemittels erforderlichen Daten rechtzeitig, sp?testens jedoch:

a) Fünf Werktage vor dem ersten Schaltungstermin bei Standardwerbeformaten

b) Vierzehn Werktage vor dem ersten Schaltungstermin bei Sonderwerbeformaten. Werbeformate, die in mobilen Angeboten platziert sind werden als Sonderwerbeformate behandelt

c) Vier Wochen vor Kampagnenstart bei eigens von der Condé Nast Germany GmbH für den Auftraggeber produzierten Sonderwerbeformaten

d) Vier Wochen vor Kampagnenstart bei allen sonstigen Werbekooperationen

anzuliefern.

(2) Kosten der Condé Nast Germany GmbH für vom Auftraggeber gewünschte oder zu vertretende ?nderungen des Werbemittels hat der Auftraggeber zu tragen.

§ 7 Rücktritt und Kündigung

(1) Der Auftraggeber ist berechtigt, von Werbeauftr?gen wie folgt zurückzutreten:

a) Bis zu fünf Werktage vor dem ersten Schaltungstermin bei Werbeauftr?gen, die ausschlie?lich Standardwerbeformate betreffen

b) Bis zu vierzehn Werktage vor dem ersten Schaltungstermin bei Werbeauftr?gen, die ausschlie?lich oder teilweise Sonderwerbeformate betreffen. Werbeformate, die in mobilen Angeboten platziert sind werden als Sonderwerbeformate behandelt

c) Bis zu vier Wochen vor Kampagnenstart bei eigens von der Condé Nast Germany GmbH für den Auftraggeber produzierten Sonderwerbeformaten

d) Bis zu vier Wochen vor Kampagnenstart bei allen sonstigen Werbekooperationen.

(2) Sollte die Condé Nast Germany GmbH ausnahmsweise auch nach Ablauf der in § 7 (1) genannten Fristen eingegangenen Rücktrittsgesuchen zustimmen, erfolgt dies nur gegen Berechnung einer von der Condé Nast Germany GmbH nach billigem Ermessen festzusetzenden Stornovergütung. Ein Anspruch des Auftraggebers auf Rücktritt ist auch bei Zahlung einer Stornovergütung ausgeschlossen.

(3) Das Recht zur Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

§ 8 Rechtegew?hrleistung des Auftraggebers, Freistellung, Werbung für Arznei- und Heilmittel

(1) Der Auftraggeber gew?hrleistet, dass er alle zur Schaltung des Werbemittels erforderlichen Rechte besitzt und dass das Werbemittel sowie die hierfür von ihm gelieferten Daten nicht mit Rechten Dritter belastet sind und keine Rechte Dritter (z.B. Urheber-, Pers?nlichkeits-, Kennzeichenrechte) oder sonstige beh?rdliche oder gesetzliche Bestimmungen verletzen. Der Auftraggeber stellt die Condé Nast Germany GmbH von einer auf der Verletzung vorstehender Garantie beruhenden Inanspruchnahme Dritter frei bzw. ersetzt entsprechende Sch?den, insbesondere auch die Kosten einer notwendigen Rechtsverteidigung, es sei denn, der Auftraggeber hat die Verletzung nicht zu vertreten. Die Condé Nast Germany GmbH ist nicht verpflichtet, Werbeauftr?ge dahingehend zu prüfen, ob sie Rechte Dritter beeintr?chtigen. Der Auftraggeber ist verpflichtet, die Condé Nast Germany GmbH nach Treu und Glauben mit Informationen und Unterlagen bei der Rechtsverteidigung gegenüber Dritten zu unterstützen. Die Condé Nast Germany GmbH ist berechtigt, die Schaltung von Werbung für Arznei- und Heilmittel von einer schriftlichen Zusicherung des Auftraggebers über die rechtliche Zul?ssigkeit der Werbung abh?ngig zu machen und/oder die Werbevorlage mit Zustimmung des Auftraggebers auf dessen Kosten durch eine sachverst?ndige Stelle auf die rechtliche Zul?ssigkeit hin überprüfen zu lassen.

(2) Der Auftraggeber r?umt der Condé Nast Germany GmbH s?mtliche für die Nutzung der Werbemittel mittels aller bekannten technischen Verfahren sowie in Online-Medien und mobilen Angeboten aller Art erforderlichen urheberrechtlichen Nutzungs-, Leistungsschutz- und sonstigen Rechte zeitlich und inhaltlich in dem für die Durchführung des Auftrags notwendigen Umfang und ?rtlich unbeschr?nkt ein, insbesondere das Recht zur Vervielf?ltigung, Verbreitung, Ver?ffentlichung, ?ffentlichen Wiedergabe und Zug?nglichmachung, übertragung, Sendung, Entnahme aus einer Datenbank und Abruf.

 § 9 Reporting durch die Condé Nast Germany GmbH

Soweit nicht anders vereinbart, wird die Condé Nast Germany GmbH in Bezug auf Standardwerbeformate dem Auftraggeber innerhalb von zehn Werktagen nach Schaltung des Werbemittels die Zahl der Kontakte mit dem Werbemittel (AdImpressions), die Zugriffe auf das Werbemittel (Clicks) sowie die Ausfallzeit des Ad-Servers, soweit sie eine zusammenh?ngende Stunde überschreitet, mitteilen. Soweit nicht anders vereinbart, wird die Condé Nast Germany GmbH in Bezug auf Sonderwerbeformate und sonstigen Werbekooperationen dem Auftraggeber einen eingeschr?nkten Report zur Verfügung stellen.

 § 10 Preise, Gutschriften

Soweit nicht anders vereinbart, gilt die im Zeitpunkt des Antrags des Auftraggebers aktuelle Preisliste der Condé Nast Germany GmbH. Die dort genannten Preise verstehen sich jeweils in EURO zuzüglich gesetzlicher Mehrwertsteuer.

§ 11 Rechnungsstellung, Zahlungsbedingungen, Agenturprovision, Zahlungsverzug, Aufrechnung und Zurückbehaltungsrecht

(1) Die Rechnungsstellung erfolgt monatlich im Voraus zu Beginn des Schaltungsmonats für die im Schaltungsmonat zu schaltende Werbung. Der Rechnungsbetrag errechnet sich aus der vereinbarten Werbeschaltung im Rechnungszeitraum in Verbindung mit den aufgrund Vereinbarung oder aus der gültigen Preisliste ermittelten Preisen. übernimmt die Condé Nast Germany GmbH oder ein von der Condé Nast Germany GmbH beauftragter Dritter die Produktion eines Werbemittels aufgrund vertraglicher Vereinbarung, wird die dafür vereinbarte Vergütung gesondert in Rechnung gestellt.

(2) Rechnungen sind ohne Abzüge innerhalb von 30 Tagen ab Rechnungsdatum zur Zahlung f?llig. Die Zahlung hat auf das in der Rechnung bezeichnete Konto der Condé Nast Germany GmbH zu erfolgen. Bankspesen gehen zu Lasten des Auftraggebers. Schecks werden nur erfüllungshalber angenommen.

(3) Werbeagenturen oder -mittler erhalten, sofern sie ihre Auftraggeber beraten oder entsprechende Dienstleistungen nachweisen k?nnen und die Fakturierung direkt an die Werbeagentur oder den Werbemittler erfolgt, eine Agenturvergütung (AE-Provision) in H?he von 15 % des vom Auftraggeber bezahlten Auftragswertes (nach Abzügen und ausschlie?lich Mehrwertsteuer).

(4) Bei Zahlungsverzug ist die Condé Nast Germany GmbH berechtigt, die weitere Schaltung zu unterbrechen.

(5) Gegenüber Forderungen der Condé Nast Germany GmbH kann der Auftraggeber ein Zurückbehaltungsrecht nur geltend machen, soweit es auf unbestrittenen, entscheidungsreifen oder rechtskr?ftig festgestellten Forderungen aus demselben Vertragsverh?ltnis beruht. Eine Aufrechnung durch den Auftraggeber ist nur zul?ssig, soweit die Gegenforderung des Auftraggebers rechtskr?ftig festgestellt, entscheidungsreif oder unbestritten ist.

§ 12 Leistungshindernisse

F?llt die Durchführung eines Auftrags aus Gründen aus, die die Condé Nast Germany GmbH nicht zu vertreten hat oder die der Condé Nast Germany GmbH nicht zurechenbar sind (etwa softwarebedingt oder aus anderen technischen Gründen), insbesondere wegen Rechnerausfalls, h?herer Gewalt, rechtm??igem Streik, aufgrund gesetzlicher Bestimmungen, St?rungen aus dem Verantwortungsbereich von Dritten (z.B. anderen Providern), Netzbetreibern oder Leistungsanbietern oder aus vergleichbaren Gründen, so wird die Durchführung des Auftrags nach M?glichkeit nachgeholt. Bei Nachholung in angemessener und für den Auftraggeber zumutbarer Zeit nach Beseitigung der St?rung bleibt der Vergütungsanspruch der Condé Nast Germany GmbH bestehen.

 § 13 M?ngelhaftung, Untersuchung, Rügepflicht

(1) Die Condé Nast Germany GmbH gew?hrleistet im Rahmen der vorhersehbaren Anforderungen eine dem jeweils üblichen technischen Standard entsprechende, bestm?gliche Wiedergabe des Werbemittels, soweit dies die vom Auftraggeber gelieferten Werbemittel bzw. Daten zulassen. Dem Auftraggeber ist bekannt, dass es nach dem Stand der Technik nicht m?glich ist, ein von Fehlern vollkommen freies Programm zu erstellen. Die Gew?hrleistung gilt nicht für unwesentliche Fehler. Ein unwesentlicher Fehler in der Darstellung der Werbemittel liegt insbesondere vor, wenn er hervorgerufen wird durch:

? die Verwendung einer nicht geeigneten Darstellungssoft- und/oder Hardware (z.B. Browser) oder

? St?rung der Kommunikationsnetze anderer Betreiber oder

? Rechnerausfall aufgrund Systemversagens oder

? unvollst?ndige und/oder nicht aktualisierte Angebote auf sogenannten Proxies (Zwischenspeichern) oder

? einen Ausfall des Ad-Servers, der nicht l?nger als 24 Stunden (fortlaufend oder addiert) innerhalb von 30 Tagen nach Beginn der vertraglich vereinbarten Schaltung andauert.

Bei einem Ausfall des Ad-Servers über einen erheblichen Zeitraum (mehr als 10 % der gebuchten Zeit) im Rahmen einer zeitgebundenen Festbuchung entf?llt die Zahlungspflicht des Auftraggebers für den Zeitraum des Ausfalls. Weitere Ansprüche sind vorbehaltlich § 14 (1) und § 14 (4) ausgeschlossen.

(2) Der Auftraggeber ist verpflichtet, die geschaltete Werbung unverzüglich nach der ersten Schaltung zu prüfen und etwaige Fehler innerhalb der ersten Schaltungswoche der Condé Nast Germany GmbH schriftlich mitzuteilen. Nach Ablauf dieser Frist gilt ein etwaiger Fehler als genehmigt. Verlangt der Auftraggeber eine ?nderung der Werbung nach Ablauf der vorgenannten Frist, ist er verpflichtet, die durch die ?nderung verursachten Kosten zu tragen.

(3) Bei mangelhafter Ausführung des Auftrages hat der Auftraggeber nach Wahl der Condé Nast Germany GmbH Anspruch auf Nachbesserung oder eine einwandfreie Ersatzwerbeschaltung, jedoch nur in dem Ausma?, in dem der Zweck des Werbemittels beeintr?chtigt wurde. Bei Fehlschlagen der Nachbesserung oder Ersatzwerbung kann der Auftraggeber vom Vertrag zurücktreten oder die Vergütung mindern.

(4) Sind etwaige M?ngel beim angelieferten Werbemittel nicht offenkundig, so hat der Auftraggeber bei mangelhafter Schaltung keine Ansprüche. Das gleiche gilt bei Fehlern in wiederholten Werbeschaltungen, wenn der Auftraggeber nicht vor der n?chsten Werbeschaltung auf den Fehler hinweist.

§ 14 Haftung

(1) Schadensersatzansprüche bestehen unbeschr?nkt bei Vorsatz und grober Fahrl?ssigkeit.

(2) Bei leicht fahrl?ssiger Verletzung einer Hauptleistungspflicht oder einer Nebenpflicht, deren Verletzung die Erreichung des Vertragszwecks gef?hrdet oder deren Erfüllung die ordnungsgem??e Durchführung des Vertrages überhaupt erst erm?glicht und auf deren Einhaltung der Auftraggeber vertrauen durfte (?wesentliche Nebenpflicht“), ist die Haftung der Condé Nast Germany GmbH auf den vertragstypischen, bei Vertragsabschluss vorhersehbaren Schaden beschr?nkt. Die Condé Nast Germany GmbH haftet nicht für die leicht fahrl?ssige Verletzung von vertraglichen Nebenpflichten, die nicht zu den wesentlichen Nebenpflichten geh?ren.

(3) Soweit die Haftung der Condé Nast Germany GmbH auf den vorhersehbaren Schaden beschr?nkt ist, gilt eine betragsm??ige Haftungsbeschr?nkung auf maximal das 5-fache des Entgelts für den Werbeauftrag.

(4) Die Haftung bei arglistigem Verschweigen von M?ngeln, bei übernahme einer Beschaffenheitsgarantie sowie die Haftung wegen der Verletzung von Leben, K?rper oder Gesundheit bleiben hiervon unberührt. Eine ?nderung der Beweislast zum Nachteil des Auftraggebers ist hiermit nicht verbunden.

§ 15 Vertragsübertragung, Abtretung

(1) Die Condé Nast Germany GmbH ist berechtigt, diesen Vertrag mit allen Rechten und Pflichten auch auf andere Unternehmen zu übertragen. Die Condé Nast Germany GmbH wird den Auftraggeber hiervon unverzüglich unterrichten. In diesem Fall ist der Auftraggeber berechtigt, den Vertrag mit sofortiger Wirkung zu kündigen

(3) Im übrigen ist die Abtretung von Rechten aus dem Vertrag nur mit vorheriger schriftlicher Zustimmung der anderen Vertragspartei zul?ssig.

§ 16 Anwendbares Recht, Erfüllungsort, Gerichtsstand, Teilunwirksamkeit

(1) Es gilt deutsches Recht.

(2) Erfüllungsort ist der Sitz der Condé Nast Germany GmbH, wenn der Auftraggeber Kaufmann ist.

(3) Im Gesch?ftsverkehr mit Kaufleuten, juristischen Personen des ?ffentlichen Rechts, ?ffentlich-rechtlichen Sonderverm?gen oder Auftraggebern, die keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland haben, ist Gerichtsstand der Sitz der Condé Nast Germany GmbH. Die Condé Nast Germany GmbH ist jedoch berechtigt, den Auftraggeber auch an jedem anderen gesetzlichen Gerichtsstand zu verklagen.

(4) Sollten eine oder mehrere Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein, so berührt dies die AGB im übrigen nicht. An die Stelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung tritt diejenige wirksame oder durchführbare Bestimmung, die dem wirtschaftlichen Zweck der ursprünglichen Bestimmung am n?chsten kommt. Entsprechendes gilt im Fall einer Regelungslücke.

Stand: Juli 2019

? 2019 Condé Nast Germany GmbH

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