Falsches Vorbild für Mütter?

Keira Knightley kritisiert Herzogin Kate für ihren ersten Auftritt nach der Geburt

von Glamour.de
Strahlend sch?n direkt nach der Geburt? Unrealistisch, schimpft die Schauspielerin in einem Essay

Nur sieben Stunden ruhte sie sich nach der Geburt aus – dann pr?sentierte Herzogin Kate am 2. Mai 2015 die kleine Prinzessin Charlotte. Im Designerkleid und wie aus dem Ei gepellt stellte sich die frischgebackene royale Mutter Fotografen und Fans. Nur einen Tag zuvor hat auch Keira Knightley ein Kind bekommen: T?chterchen Edie. Die eigenen Geburtserfahrungen noch ganz pr?sent, scheint sich das Bild des makellosen Auftrittes der Herzogin ins Ged?chtnis der Schauspielerin gebrannt zu haben. In dem Essay "The Weaker Sex" (deutsch: Das schwache Geschlecht) rechnet sie nun mit einem aus ihrer Sicht verlogenen Frauenbild ab.

Deutliche Worte für Herzogin Kate

In dem Text, der in dem Sammelband "Feminists Don't Wear Pink – and other lies" (deutsch: Feministinnen tragen kein Pink – und andere Lügen) erschien, kritisiert Knightley den Auftritt der Herzogin mit deutlichen Worten:

"Wir stehen da und schauen auf den Fernsehbildschirm. Sie kam sieben Stunden danach aus dem Krankenhaus, geschminkt und in High Heels. Das Gesicht, das die Welt sehen will. Verstecke es. Versteck unseren Schmerz, unsere aufgerissenen K?rper, unsere leckenden Brüste, unsere tobenden Hormone. Sei sch?n, sei stylish, zeig dein Schlachtfeld nicht, Kate. Sieben Stunden nach dem Kampf um Leben und Tod, sieben Stunden, nachdem dein K?rper aufgerissen und ein blutiges, schreiendes Leben herausgekommen ist. Zeig es nicht. Sag es nicht. Stehe dort mit deinem M?dchen und lass dich von einer Horde m?nnlicher Fotografen ablichten."

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Keira Knightley: Kritik am K?nigshaus

Mit diesen eindrucksvollen Worten will sich Keira Knightley ganz offenkundig Luft machen und Geh?r verschaffen. Auch für ihr eigenes Leid, das sie genau einen Tag vor Kates Niederkunft bei der Geburt ihrer Tochter Edie erlebt hat. In dem Essay beschreibt die Schauspielerin ihr ganz pers?nliches "Schlachtfeld", das ganz weit weg ist von dem Bild, das Herzogin Kate mit ihrem Auftritt vermittelte:

"Meine Vagina war aufgerissen. Du kamst mit offenen Augen raus. Die Arme hochgerissen. Schreiend. Sie legten dich auf mich, blutverschmiert, mit K?seschmiere bedeckt, dein Kopf vom Geburtskanal verformt. Pulsierend, nach Luft schnappend, schreiend."

Mit ihren Gedanken kritisiert Keira Knightley nicht nur Herzogin Kate pers?nlich, sondern vor allem die Tradition im britischen K?nigshaus. Denn das vermittelt ihrer Meinung nach ein v?llig falsches Frauenbild: N?mlich das einer Mutter, die nach der Geburt perfekt auszusehen und zu funktionieren hat. Einer Frau, die verschiedene Rollen unter einen Hut bekommen muss: die der tollen Ehefrau, der perfekten Mutter, der Arbeiterin. Dabei bringt die Schauspielerin noch ein weiterer Aspekt auf die Palme. So bekommen ihre m?nnlichen Kollegen auch gleich noch ihr Fett weg:

"Ich bin die ganze Nacht mit dir (Anm. der Redaktion: Tochter Edie) wach, wenn du mich brauchst. Manchmal weine ich, weil ich so müde bin. Bin die ganze Nacht wach, den ganzen Tag am Arbeiten ... Meine m?nnlichen Kollegen k?nnen sp?t kommen oder ihre Texte nicht kennen. Sie k?nnen schreien und Dinge werfen. Sie k?nnen betrunken kommen oder gar nicht erst auftauchen. Sie sehen ihre Kinder nicht. Sie arbeiten. Sie müssen sich konzentrieren."

Keira Knightley k?mpft für Gleichberechtigung

Diese Doppelmoral scheint der Schauspielerin geh?rig gegen den Strich zu gehen. Doch wird sie nicht müde, ihren Unmut in Sachen Frauenrechte, Mutterschaft, Frauenbilder und Ungerechtigkeit unaufh?rlich zu teilen und unter anderem für die Gleichstellung von Frauen und M?nnern zu k?mpfen. Und wer wei?, vielleicht teilt Herzogin Meghan ihre Meinung ja. Vielleicht bricht sie im Falle einer Schwangerschaft die Regeln des britischen K?nigshauses und zeigt sich nicht wenige Stunden nach der Geburt perfekt gestylt der Welt?ffentlichkeit. Wir werden sehen ...

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